Angela Ebert

Diplom-Psychologin

Die Gestalttherapie ist eine moderne Form der Psychotherapie in der Tradition humanistischer Psychologie.

Den Namen ›Gestalttherapie‹ wählte ihr Begründer Fritz Perls in Anlehnung an die Gestaltpsychologie, in der unter anderem beschrieben wurde, dass Menschen die Welt nicht als Summe von Einzeleindrücken erleben, sondern diese immer zu geordneten Ganzheiten oder ›Gestalten‹ zusammenfügen – erst das Ganze verleiht dem Einzelnen seine besondere Bedeutung.

In diesem Sinne versteht die Gestalttherapie den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele, der danach strebt, sich ganz und gesund zu fühlen und der in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen werden möchte.

Der Wunsch danach, das innere Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und im Kontakt mit der eigenen Kraft und Lebendigkeit ein erfülltes Leben zu leben, wird als menschliches Grundbedürfnis angesehen. Es gibt Orientierung im lebenslangen Prozess von Entwicklung und Veränderung, der in einer ständigen kreativen Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Umwelt stattfindet.

Können Menschen ihre Bedürfnisse nicht oder nur eingeschränkt befriedigen, werden sie unzufrieden und stagnieren in ihrer persönlichen Entwicklung.